Aktuelles/Presse


Zuwachs für das Gesundheitszentrum Waldkirchen!

Das MVZ Waldkirchen begrüßt mit Herrn MUDr. Lukas Faltejsek einen neuen Facharzt, welcher bereits seit 2009 als Oberarzt bei der Kliniken gGmbH in der chirurgischen Abteilung am Krankenhaus Freyung tätig ist.

Begonnen hat seine medizinische Karriere 1995 mit seinem Medizinstudium an der Karlsuniversität in Prag (CZ), welches er 2002 erfolgreich abgeschlossen hat. Im Anschluss an sein Studium arbeitete Herr MUDr. Faltejsek die folgenden 4 Jahre am Krankenhaus Waldkirchen als Assistenzarzt in der chirurgischen Abteilung. Um sich weiterzubilden, war er von 2006 – 2009 im Klinikum Deggendorf unter der Führung von Prof Dr. Matthias Behrend tätig. Im Jahr 2009 konnte er seine Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie erfolgreich beenden. Seither ist Herr MUDr. Faltejsek als Oberarzt bei der Kliniken Am Goldenen Steig gGmbH angestellt. Im  November 2016 erhielt er zusätzlich die Anerkennung als Facharzt für Visceralchirurgie.

Um neben dem stationären Bereich auch eine ambulante Betreuung für die Patienten zu ermöglichen, bietet er im MVZ Waldkirchen künftig Sprechstunden im Fachbereich Visceralchirurgie (Bauchchirurgie) an.

 

Seit Beginn der beruflichen Laufbahn,  gehört die  Minimal Invasive Chirurgie, auch Schlüssellochchirurgie genannt zu seiner Leidenschaft. Mit dieser Methode kann man Leistenhernien, Galle, Blinddarm, aber auch Dickdarmeingriffe bei Krebs oder Divertikulitis sowie Notfalleingriffe beim Darmverschluss oder Magendurchbruch schonend versorgen. Zum weiteren Spektrum gehören Hernien Chirurgie (Leistenbrüche sowie Narbenbrüche, Nabelbrüche etc.), Untersuchungen und Operationen im Analbereich (u. a. Hämorrhoiden, Fisteln, Abszesse), Implantationen von Ports für die Chemotherapie, Schilddrüsenchirurgie und das gesamte Spektrum der Visceralchirurgie.  Bei unklaren abdominellen Beschwerden wird natürlich auch ein Ultraschall des Abdomens und ggf. eine weitere Diagnostik mittels Endoskopie (Magen und Darmspiegelung) angeboten.

Termine sind telefonisch (08551/977-1400) zu vereinbaren und finden immer donnerstags statt. 

Zu finden ist Herr MUDr. Faltejsek im Erdgeschoss des Gesundheitszentrum Waldkirchen in Erlenhain 6, 94065 Waldkirchen.

 


Ärztlicher Leiter bleibt MVZ Waldkirchen weiterhin erhalten

Facharztzentrum Am Goldenen Steig: Anton Schmid verlängert Vertrag

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Für Mitarbeiter und Patienten im MVZ Waldkirchen ist Anton Schmid eine „Institution“. Kein Wunder, denn der Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie prägte die medizinische Versorgung am Standort Waldkirchen über viele Jahre mit seiner exzellenten Arbeit.

Obwohl der Leiter des MVZ Waldkirchens den wohlverdienten Ruhestand bereits erreicht hätte, hat sich Schmid dennoch dazu entschieden seine Patienten noch ein weiteres Jahr zu behandeln. Somit konnte das Facharztzentrum Am Goldenen Steig den Vertrag verlängern. Eine sehr erfreuliche Nachricht für die Menschen im und um den Landkreis Freyung-Grafenau, die das fachliche Können des Arztes sehr zu schätzen wissen.

Der Facharzt ist bereits seit dem Jahr 2007 an den Kliniken Am Goldenen Steig tätig. Stets mit ärztlichen Kollegen vernetzt, sorgt er für eine bestmögliche Behandlung seiner Patienten. Als Teamchefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, zu dem er 2011 ernannt wurde, zeigte er sein Engagement und gab seine fachliche Expertise und seine Leidenschaft gerne an Kollegen weiter.

Neben der Arbeit im Krankenhaus, ist Anton Schmid seit 2015 auch maßgeblich am Aufbau des Facharztzentrums Am Goldenen Steig beteiligt. Das ambulante medizinische Angebot ist ihm vor allem zum Wohle der Patienten, deren optimale Versorgung ihm als leidenschaftlichen Arzt und Operateur immer am Herzen liegt, besonders wichtig.

Geschäftsführer Marcus Plaschke freut sich über die Vertragsverlängerung des geschätzten Arztes: „Herr Schmid leistet hervorragende Arbeit. Mit seiner Erfahrung und seiner hohen fachlichen Kompetenz hilft er sowohl der Klinik als auch dem Facharztzentrum, die medizinische Versorgung in der Region sicherzustellen.“


MVZ Grafenau – Zweigstelle Praxis Plach mit neuem Anästhesisten

Die ersten Operationen in Zusammenarbeit haben sie schon hinter sich. Seit Anfang Mai arbeitet Ludwig Johann Gumminger-Sebald als Anästhesist in der orthopädischen Praxis Plach – eine Zweigniederlassung des MVZ Grafenau. „Ich freue mich besonders, Herrn Gumminger-Sebald begrüßen zu dürfen, da wir schon vor 30 Jahren während unserer Ausbildung zusammengearbeitet haben“, erzählt Erwin Plach.

Wenngleich Gumminger-Sebald überwiegend im Krankenhaus Vilshofen arbeitet, ist ihm der Landkreis Freyung-Grafenau sehr gut bekannt. Der Anästhesist war bis 1999 am Krankenhaus Freyung und bis 2010 im Krankenhaus Waldkirchen beschäftigt. Die Arbeit in der Praxis Plach sieht er als zweites Standbein neben der Beschäftigung in Vilshofen.

Durch die Anstellung von Herrn Gumminger-Sebald am Facharztzentrum kann das Angebot des medizinischen Versorgungszentrums vollumfänglich erhalten werden. Auch das Anästhesiepersonal, welches Teil des OP-Teams des Krankenhaus Freyung ist, wird künftig in der Praxis Plach tätig sein.

Sowohl Erwin Plach als auch Gumminger-Sebald freuen sich über das neue Narkosegerät (siehe Foto). In der Praxis werden damit hauptsächlich total intravenöse Anästhesien durchgeführt. „Regionalanästhesieverfahren werden nur in Ausnahmefällen eingesetzt, beispielsweise wenn es sich um einen Risikopatienten handelt“, erklärt der Anästhesist.


MVZ Waldkirchen begrüßt Kardiologen Dr. Robert Ravasz

Für manche ein bereits bekanntes Gesicht – Dr. Robert C. Ravasz, Ltd. Oberarzt der Inneren Medizin am Krankenhaus Freyung, wird nun auch in der Kardiologie am MVZ Waldkirchen neben Urlich Sterr die Patienten betreuen. „Wir freuen uns sehr, Herrn Dr. Ravasz, als erfahrenen Kardiologen auch im MVZ Waldkirchen willkommen zu heißen. Mit ihm kann das Angebot in der ambulanten Kardiologie aufrechterhalten werden“, freut sich Teamleiter des Facharztzentrum Johannes Halser. Dr. Robert C. Ravasz studierte Medizin an der Universität Victor Babes Temeschburg in Rumänien, arbeitete seit 2009 als Assistenzarzt für Innere Medizin vorwiegend auf der kardiologischen Abteilung des Stiftungskrankenhauses Nördlingen und anschließend als Facharzt für Innere Medizin auf der interdisziplinären Intensivstation und im Herzkatheterlabor des Herz- und Gefäßzentrums Oberallgäu-Immenstadt. Ab Mai 2015 führte Dr. Ravasz seine Weiterbildung zum Kardiologen als Oberarzt am KH Grafenau fort. Seit 2019 ist er leitender Oberarzt der Kardiologie, Leiter der invasiven Tätigkeit und permanenter Vertreter von Chefarzt Sterr am Krankenhaus Freyung. In der Kardiologie des MVZ Waldkirchen wird mit Sterr und Dr. Ravasz, Nachfolger von Dr. Schlingmann, ein breites Leistungsspektrum an kardiologischen Vorsorgeuntersuchungen, Belastungs- und Langzeit-EKGs und Echokardiographien bis hin zu Herzschrittmacherkontrollen und vieles Weitere angeboten. Die Sprechzeiten von Dr. Ravasz sind mittwochs von 08.00 – 16.00 Uhr und freitags von 08.00 – 13.00 Uhr. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Facharztzentrums unter www.faz-waldkirchen.de und des Gesundheitszentrums unter www.gesundheitszentrumwaldkirchen. de


Neue Fachärzte am MVZ Waldkirchen

14 Arztsitze hat das Facharztzentrum an den Standorten Freyung, Grafenau und Waldkirchen bereits. Nun kommt eine weitere Praxis hinzu: Zum 01. Januar 2021 übernimmt das MVZ in Waldkirchen die Facharztpraxis für Nervenheilkunde von Dres. Gabriele und Martin Hutschenreuter.
Dr. Gabriele Hutschenreuter arbeitete in der Neurologie im Krankenhaus Zell an der Mosel und war anschließend bis 1989 an der Uni-Klinik der Reinisch-Westfälisch Technischen Hochschule Aachen in der Neurologie sowie in der Psychiatrischen Klinik tätig. Dr. Martin Hutschenreuter arbeitete an der Neurologischen Klinik der RWTH Aachen und der Uni Heidelberg als auch im Psychiatrischen Landeskrankenhaus in Emmendingen.
Schließlich eröffneten die Ärzte im Jahr 1993 ihre eigene nervenärztliche Praxis. Unter die Bereiche von Frau Dr. Hutschenreuter fallen psychiatrische, psychotherapeutische und neurologische Behandlungen für Erwachsene. Herr Dr. Hutschenreuter übernimmt neurologische und psychiatrische Behandlungen und bietet zur Zeit auch Videosprechstunden an. Das Angebot in ihrer Praxis umfasst eine psychosomatische Grundversorgung sowie sonographische und elektrophysiologische Untersuchungen.
Durch die beiden erfahrenen Ärzte kann das MVZ in Waldkirchen sein ärztliches Leistungsspektrum erweitern. Bis sich das Ärztepaar in einigen Jahren in den Ruhestand verabschiedet, wird die Praxis wie gewohnt weitergeführt, wodurch sich auch an der Anschrift und den Kontaktdaten nichts ändern wird. Anschließend wird die Nachfolge und somit auch das ärztliche Angebot in Waldkirchen durch das MVZ sichergestellt.


MVZ übernimmt Chirurgische Praxis von Erwin Plach

Das Medizinische Versorgungszentrum in der Region wächst: Die seit 1997 von Erwin Plach betriebene chirurgische Praxis wird nun vom MVZ übernommen und in gewohnter Form weitergeführt.

Erwin Plach studierte Medizin in München und machte anschließend seine Facharztausbildung in den Kliniken Freyung und Passau. Seine Verbundenheit zum Landkreis zeigte sich schon damals, als er als Oberarzt im Krankenhaus Freyung in der Chirurgie tätig war. Schließlich eröffnet er seine eigene Praxis in Grafenau. Seit 23 Jahren bietet er dort ein breites Spektrum an chirurgischen Leistungen an. Neben Diagnostik und konservativer Therapie werden auch ambulante Operationen durchgeführt. Mit der Zulassung zum BG-Heilverfahren behandelt er auch Schul- und Arbeitsunfälle.

Marcus Plaschke, Geschäftsführer des MVZs zeigt sich stolz: „Wir sind sehr dankbar, dass das MVZ nun eine so langjährige Prestigepraxis, wie die von Herrn Plach übernehmen darf.“ Die Nachfolge der Praxis, wenn sich Herr Plach in einigen Jahren in den Ruhestand begibt, ist somit sichergestellt. Bis dahin jedoch, wird sich für die Patienten dort nichts verändern.


Arzt-Sprechstunde mit Dr. Zitzelsberger zum Thema Osteoporose

Osteoporose – eine Volkskrankheit

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Osteoporose zählt weltweit zu den häufigsten Erkrankungen und wird durch die steigende Lebenserwartung der Menschen ein noch größeres Ausmaß annehmen. Bislang wird die Krankheit jedoch immer noch unterschätzt und zu wenig ernst genommen. Dabei sind in Deutschland ca. 6 Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt und mehr als 40 Prozent der Frauen und 13 Prozent der Männer über 50 Jahre erleiden einen durch Osteoporose bedingten Knochenbruch.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose wird im Volksmund auch „Knochenschwund“ genannt und ist eine    Stoffwechselkrankheit des Knochens.  Sie ist gekennzeichnet durch eine Verminderung an Knochenmasse und eine Verschlechterung der Knochenarchitektur. Daraus resultiert eine erhöhte Knochenbrüchigkeit. Kleinere Stürze und selbst alltägliche Handgriffe wie Heben und Tragen können zu Knochenbrüchen führen. Am häufigsten kommt es zu Brüchen der Wirbelkörper und der Oberschenkelknochen.

Wie kommt es zur Entwicklung einer Osteoporose?

Es gibt zwei unterschiedliche Formen der Osteoporose. Bei der primären Osteoporose kommt es bei Frauen mit der Menopause ab 50 Jahren zum Absinken des Östrogenspiegels, wodurch der Knochenabbau stärker ist. Wegen des länger konstant bleibenden Testosteronspiegels beim Mann erkranken sie erst ca. 10 Jahre später. Bei der sekundären Osteoporose entsteht der Knochenschwund auf Grund einer anderen Grunderkrankung. Durch Rheuma, Schilddrüsenüberfunktion, Brust- oder Prostatakrebs oder auch Diabetes mellitus kommt es ebenfalls zur Verschlechterung der Knochenqualität. Als weitere Risikofaktoren gelten Osteoporose bei Verwandten, Rauchen, Untergewicht oder Immobilität.

Wie macht sich Osteoporose bemerkbar?

Osteoporose äußert sich häufig mit chronischen Rückenschmerzen und einer abnehmenden Körpergröße, da die Wirbelsäule in sich „zusammensackt“. Dadurch entwickelt sich ein Rundrücken, der umgangssprachlich auch als „Witwenbuckel“ bekannt ist. Patienten beklagen häufig eine eingeschränkte Beweglichkeit. Gravierende Folgen hat der Knochenschwund, wenn es dadurch zu Brüchen an der Wirbelsäule, am Oberschenkelknochen, an den Rippen oder an den Armen gekommen ist.

Wie wird die Diagnose einer Osteoporose gestellt?

Sehr wichtig ist ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch, in dem die individuellen Risikofaktoren herausgearbeitet werden. Darauf folgen immer eine körperliche Untersuchung, Röntgenaufnahmen der schmerzhaften Körperteile und die Untersuchung der Knochendichte in einem speziellen DXA-Gerät, sowie Laboruntersuchungen, um die Vitamin-D und Calcium-Versorgung des Körpers zu überprüfen. Ich würde allen Patienten ab 60 Jahren zu einer Untersuchung raten!

Wie sieht die Therapie einer Osteoporose aus?

Die Therapie muss für jeden Patienten immer individuell abgestimmt werden. Neben einer knochengesunden Lebensweise mit Calcium-reicher Ernährung und ausreichend Sonnenexposition sowie regelmäßig körperlicher Betätigung kann auch die Einnahme von spezifischen Medikamenten notwendig sein, die den Knochenabbau vermindern. Generell muss Osteoporose so früh wie möglich erkannt und auch therapiert werden, um eine starke Einschränkung der Lebensqualität und Mobilität zu verhindern.


Erster Tag der offenen Tür am MVZ Grafenau war ein voller Erfolg

Viele Interessierte gaben sich beim ersten Tag der offenen Tür des MVZs Grafenau am Mittwoch, 29.05.2019 ein Stell-Dich-Ein.

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Viele Interessierte gaben sich beim ersten Tag der offenen Tür des MVZs Grafenau ein Stell-Dich-Ein. Zuerst stand ein Rundgang durch die Räumlichkeiten auf dem Programm. Die Vorträge der Fachärzte fanden aus Platzgründen im Speisesaal des Krankenhauses Grafenau statt, welches direkt an das Medizinische Versorgungszentrum angrenzt. Rund 50 Gäste konnten die MVZ-Ärzte Dr. Karl Pfadenhauer, Dr. Lennart Barz, seinerseits Ärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums  und die Ärztinnen Dr. Raphaela Zitzelsberger und Elisabeth Oktabec begrüßen. Ausnahmslos alle Gäste lauschten den Referenten. Dr. Karl Pfadenhauer, der Nervenarzt, der die Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern betreut, lieferte viel Wissenswertes über das Thema Schlaganfall. Mit einem Appell richtete er sich an diesem Nachmittag an die Zuhörer, denn in den meisten Fällen kommt ein Schlaganfall nicht aus heiterem Himmel. Es gibt Risikofaktoren und Warnzeichen, die erst genommen werden sollten. Bei Verdacht auf einen Schlaganfall sollte man nicht zögern und die Beschwerden schnellstmöglich von einem Arzt abklären lassen. Gerade bei einem Schlaganfall ist die schnelle Diagnosestellung und Therapieeinleitung entscheidend für den weiteren Behandlungserfolg. Sollten einseitige, körperliche Schwächen, Seh- oder Sprachstörungen plötzlich eintreten, könnten diese Hinweise auf einen vorliegenden Schlaganfall sein. Auch Vorhofflimmern kann einen Schlaganfall auslösen. Das Risiko für diese Herzrhythmusstörung nimmt in der Regel mit ansteigendem Alter zu. In Grafenau - in Zusammenarbeit mit dem angrenzenden Krankenhaus - stehen alle technischen Möglichkeiten bereit, um Patienten mit Schlaganfall und Herzrhythmusstörungen bestens zu versorgen. Darauf weist der Nervenarzt Dr. Pfadenhauer in seinem Vortrag nochmals explizit hin.

Dr. med. Lennart Barz, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie erläuterte im Anschluss an den Vortrag von Dr. Pfadenhauer die chirurgischen und orthopädischen Therapiemöglichkeiten bei Extremitätenschmerzen.  Dabei schilderte Dr. Barz auch den aktuellen wissenschaftlichen Stand der Stoßwellentherapie, die im MVZ Grafenau ebenfalls auf Wunsch angewendet werden kann.  Als dritte und letzte Referentin des Tages sprach Frau Dr. med. Raphaela Zitzelsberger, die neue Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie über „Osteoporose: Eine Volkskrankheit?“. Die aufmerksamen Zuhörer erwartete eine umfangreiche Ausführung über das Leiden Knochenschwund. Dabei ging Frau Dr. Zitzelsberger sowohl auf die Risikofaktoren detailliert ein und erläuterte, wie sich Osteoporose bemerkbar macht, welche Vorsichtsmaßnahmen anzuraten sind und was für Diagnosemöglichkeiten nach modernen, medizinischen Standards heute zur Verfügung stehen. Osteoporose sollte so schnell wie möglich- so ihr Aufruf an die Gäste -  erkannt und auch therapiert werden, um die Folgeschäden für den Patienten möglichst gering halten zu können. Denn ohne Therapie droht den Patienten eine Einschränkung der Lebensqualität. Bei Menschen älter als 60 Jahre und mit vielen Nebenerkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, Rheuma ist eine Knochendichtemessung empfehlenswert, da hier das Risiko für Knochenschwund stark erhöht ist.

Etwas später als geplant endete der erste Tag der offenen Tür am MVZ in Grafenau mit einer lockeren Gesprächsrunde zwischen Besuchern und Fachärzten. Auch Elisabeth Oktabec, die neue Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, die ab 01. Juli Sprechzeiten im MVZ anbietet, war an diesem Tag vor Ort und stand gerne Rede und Antwort. Frau Oktabec, geboren und aufgewachsen im Landkreis Freyung-Grafenau, freue sich schon auf ihre Arbeit und die Betreuung der Patientinnen. Termine mit den Fachärzten, auch der neuen Gynäkologin, könnten über die Anmeldung im MVZ Grafenau vereinbart werden unter Tel. 08552/421-4400.


Ein herzliches Willkommen für Dr. Raphaela Zitzelsberger

Johannes Halser begrüßt neue Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie am MVZ in Grafenau

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Dr. Raphaela Zitzelsberger, die neue Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie ist ab sofort von Montag bis Freitag am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Grafenau tätig und betreut unter anderem die Patienten von Dr. Sir, der sich zum Jahresanfang 2019 heimatnah beruflich neuen Herausforderungen stellen wollte. Johannes Halser, Teamleiter des Facharztzentrums, begrüßte Frau Dr. Zitzelsberger ganz herzlich und zeigte sich sichtlich erfreut über den Neuzugang: „Dank Frau Dr. Zitzelsberger können wir ab sofort am Medizinischen Versorgungszentrum in Grafenau eine ambulante, chirurgische Wundversorgung für kleinere Eingriffe wie Schnittwunden anbieten. Auch Notfälle werden von Montag bis Freitag im Rahmen der Sprechzeiten gerne behandelt. In diesem Zusammenhang gilt mein Dank auch Herrn Constantinescu, der als ständiger Vertreter in der Übergangszeit die Patienten von Herrn Dr. Sir betreute, so dass wir eine dauerhafte, fachärztliche Versorgung gewährleisten konnten.“

Frau Dr. Zitzelsberger, die aus dem Landkreis Deggendorf stammende Fachärztin, studierte Humanmedizin an der Universität in Regensburg, arbeitete im Klinikum Passau und absolvierte dort auch die Facharztausbildung für Orthopädie und Unfallchirurgie. Frau Dr. Zitzelsberger verfügt über die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und Manuelle Medizin/Chirotherapie und ist auch als Notärztin aktiv. Darüber hinaus ist Dr. Zitzelsberger auch zertifizierte Fußchirurgin und kann weitere Qualifikationen wie Sachkunde in Röntgendiagnostik sowie Arthrosonographie des Bewegungsapparates (KV- und DEGUM) vorweisen.